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Ratgeber · Phase 1: Planen

Kinderkleidermarkt organisieren: Checkliste und Zeitplan

Ein Kinderkleidermarkt ist eine der einfachsten Möglichkeiten, für einen Verein, eine Kita oder eine Schule Geld einzunehmen und gleichzeitig Familien etwas Gutes zu tun. Der Aufwand ist überschaubar, wenn die Reihenfolge stimmt. Diese Anleitung führt durch die zehn Wochen vor dem Markt bis zur Auszahlung danach.

5 Minuten Lesezeit

Wie ein Kommissionsbasar funktioniert

Beim klassischen Kinderkleidermarkt geben Verkäufer ihre Sachen vorher ab, die Ware wird nach Größe und Art sortiert an gemeinsamen Tischen angeboten, und eine zentrale Kasse verkauft alles. Nach dem Markt bekommt jeder Verkäufer sein Geld abzüglich einer Provision, die beim Veranstalter bleibt. Der Vorteil gegenüber dem Flohmarkt mit eigenen Ständen: Die Verkäufer müssen nicht anwesend sein, die Halle wirkt wie ein Geschäft, und der Verein verdient an jedem verkauften Teil.

Dafür braucht der Veranstalter drei Dinge zuverlässig: eine eindeutige Verkäufernummer je Person, ein Etikett je Artikel mit Nummer und Preis, und eine Kasse, die jeden Verkauf der richtigen Nummer zuordnet. Alles andere ist Logistik.

Zeitplan: zehn Wochen bis zum Markt

10 Wochen vorher: Termin, Halle, Kernteam

8 Wochen vorher: Anmeldung öffnen

Markt anlegen in Basarchef: sechs Schritte von Name und Marktart bis zu Gebühren und Helfern. Danach steht die öffentliche Marktseite.
Markt anlegen in Basarchef: sechs Schritte von Name und Marktart bis zu Gebühren und Helfern. Danach steht die öffentliche Marktseite.

4 Wochen vorher: Helfer und Material

1 Woche vorher: Anmeldeschluss und Etiketten

So macht es Basarchef

Erinnerung auf Knopfdruck. Die Markt-Übersicht zeigt, wie viele Verkäufer noch unter fünf Artikeln liegen, und schickt ihnen mit einem Klick eine Erinnerung.

Der Tag davor: Warenannahme und Einsortieren

Markttag

Danach: Auszahlung und Abrechnung

Typische Fehler, die sich vermeiden lassen

Was Basarchef davon übernimmt

Anmeldung mit Verkäufernummern, Warteliste, Artikeleingabe durch die Verkäufer, Etiketten mit QR-Code als PDF, Helferschichten mit öffentlicher Anmeldung, die digitale Kasse mit Scanner und Kartenzahlung, die Abrechnung je Verkäufer und die Auszahlungslisten. Die Nutzung kostet 0,50 Euro je aktivem Verkäufer und 0,5 Prozent vom Umsatz, abgerechnet erst nach dem Markt. Details unter Preise.

Das Dashboard des Veranstalters: Märkte, Artikel und Teilnehmer auf einen Blick, daneben Profil, Artikelverwaltung und das persönliche Lager.
Das Dashboard des Veranstalters: Märkte, Artikel und Teilnehmer auf einen Blick, daneben Profil, Artikelverwaltung und das persönliche Lager.

Häufige Fragen

Wie viel Provision ist beim Kinderkleidermarkt üblich?

Die meisten Vereine und Kitas behalten 15 bis 20 Prozent des Verkaufserlöses ein, dazu kommt oft eine Teilnahmegebühr von 2 bis 5 Euro je Verkäufernummer. Helfer bekommen häufig einen reduzierten Satz.

Wie viele Verkäufer passen in eine Turnhalle?

Als Faustregel reichen 100 bis 150 Verkäufernummern mit je 40 Artikeln für eine normale Sporthalle mit rund 40 Tischen. Entscheidend ist die Tischfläche, nicht die Hallengröße.

Wann sollte die Anmeldung öffnen?

Sechs bis acht Wochen vor dem Markt. Stammverkäufer melden sich in den ersten Tagen an, der Rest kommt nach der zweiten Ankündigungswelle rund vier Wochen vorher.

Brauche ich eine Software für den Kinderkleidermarkt?

Bis etwa 30 Verkäufer geht es mit Listen und handgeschriebenen Etiketten. Darüber lohnt sich eine Lösung mit Codes auf den Etiketten und digitaler Kasse, weil die Abrechnung je Verkäufer sonst Stunden dauert und fehleranfällig ist.

Basarchef auch als App. Verkäufer geben Artikel am Handy ein, Veranstalter behalten Anmeldungen und Schichten unterwegs im Blick. Für iPhone im App Store, Android folgt in Kürze.
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